Nitrieren
Nitrieren

Nitrieren / Nitrocarburieren

Das BorTec-Verfahren

Was ist Nitrieren / Nitrocarburieren?

Nitrieren bezeichnet das Verfahren zur Härtung der Oberfläche von Stahl mittels Stickstoff. Beim Nitrocarburieren wird Kohlenstoff dem Prozeß zugeführt um zum Beispiel die Ausbildung einer verschleißfesten Verbindungsschicht zu fördern.

Vorteile des Verfahrens

Hohe Härte

600-1.500HV

Schutz vor Verschleiß

in abrasiven Anwendungen

Eliminiert Kaltverschweissen

von Gewinden und Gleitpaarungen

Kein Verzug

Prozeßtemperatur 420-560°C

Mindert Kavitationsverschleiß

in z.B. Pumpen

Niedriger Reibkoeffezient

an gleitbeanspruchten Oberflächen

Erhöhte Dauerfestigkeit

von vibrierenden Komponenten

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Lassen Sie sich von unseren Profis beraten – von der Werkstoffauswahl bis zum optimalen Verschleißschutz.

PERSÖNLICH BERATEN

Wolfgang
Nitrieren

Geeignete Werkstoffe

  • Gusseisen
  • stahlguss
  • Niedriglegierter Stahl
  • Werkzeugstähle
  • Nitrierstahl
  • Vergütungsstahl
  • Kunsstoffformenstahl
  • Rostfreie Stähle
  • PM Stähle
  • Nickelbasislegierungen

Weitere Informationen

Datenblatt

In unserem Datenblatt finden Sie gebündelte Informationen zum Nitrieren / Nitrocarburieren bei der BorTec.

(PDF, 7 KB)

Technische Empfehlungen

In unserem Datenblatt finden Sie gebündelte Informationen zum Nitrieren / Nitrocarburieren.

(PDF, 7 KB)

AN­WEN­DUNGS­GE­BIE­TE

Der Großteil aller Stahlsorten eignet sich zum Nitrieren. Am besten eignet sich das Nitrieren für legierte Stähle, da sie im Gegensatz zu unlegierten Stählen ein besseres Ergebnis erzielen. Legierte Stähle beinhalten häufig Elemente wie Molybdän, Titan, Chrom, Aluminium und Vanadium. Reagieren diese mit dem Stickstoff, entstehen besonders harte Nitride.

Stähle, die sich besonders gut zum Nitrieren eignen enthalten hohe Anteile an nitridbildenden Legierungselementen und werden auch als “Nitrierstahl” bezeichnet. Beispiele für Nitrierstähle sind:

  • 1.8519 (31CrMoV9)
  • 1.8515 (31CrMo12)
  • 1.8550 (34CrAINi7)
  • 1.8507 (34CrAlMo5)

AB­LAUF UND VER­FAH­REN

Das Nitrieren findet bei BorTec in Öfen zwischen  Temperaturen von 420 bis 560 °C statt. Die gereinigten Bauteile werden in Schutzgasatmosphäre aufgeheizt und je nach Werkstoff und gewünschtem Ergebnis für einige Stunden nitriert. Dem Ofen wird dabei kontinuierlich stickstoffhaltiges Gas zugeführt, welches an der Bauteiloberfläche Stickstoffatome zur Diffusion in die Bauteiloberfläche zur Verfügung stellt. In der Bauteiloberfläche entsteht eine Verbindungsschicht aus Eisennitriden und eine Ausscheidungsszone mit harten Sondernitriden. Aus Wunsch kann auch verbindungsschichtfrei nitriert werden.

bortec – ihr partner beim nitrieren und nitrocarburieren

Das Nitrieren/Nitrocarburieren erzeugt eine sehr harte und verschleißbeständige Randzone in der Oberfläche von Stahl und Sonderlegierungen. Nitrieren/Nitrocarburieren schützt vor Abrasion, Kavitation und Ermüdung. Weiterhin trägt eine Nitrierung/Nitrocarburierung zur Verbesserung des Reibkoeffizienten bei und verhindert wirksam Kaltverschweißen metallischer Werkstoffpaarungen. Bei unserem Nitrierverfahren/Nitrocarburierverfahren handelt es sich um umweltfreundliche gasbasierende Diffusionsverfahren im Niederdruckbereich. Die Diffusion von Stickstoff und oder Kohlenstoff führt zur Ausbildung besonders harter und verschleißbeständiger Sondernitride und -carbide. Eine exakte Prozessführung erlaubt die Einstellung von gewünschten Verbindungsschichten oder kann diese wirksam unterdrücken. Im Gegensatz zu anderen Verfahren kommerzieller Dienstleister haben wir bei BorTec keinerlei Probleme mit Weichfleckigkeit, auch bei hochlegierten Stählen. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die Möglichkeit der partiellen Behandlung von Oberflächen.

 

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