OPTIMIEREN SIE IHRE METALLBAUTEILE MIT BEWÄHRTEM VERSCHLEIßSCHUTZ!
Sprechen Sie mit unserem Experten über Ihre Anforderungen und erhalten ein individuelles Angebot.
In der Werkstofftechnik entscheiden die inneren Werte eines Bauteils über dessen Erfolg im Einsatz. Mechanische Belastungen, aggressiver Verschleiß und korrosive Umgebungen fordern Werkzeuge und Komponenten täglich heraus. Die gezielte Wärmebehandlung von Stahl und anderen Metallen passt die Werkstoffeigenschaften präzise an Ihre individuellen Anforderungen an.
Ob es um extreme Härteoberflächen, Korrosionsschutz oder die Optimierung der Zähigkeit geht – wir bieten Ihnen passende Verfahren, die das Werkstoffgefüge Ihrer Bauteile perfektionieren. Erfahren Sie mehr über unsere Kernkompetenzen: Borieren und Edelstahl härten.
Innovative Wärmebehandlung: Unsere Lösungen im Überblick
1. Borieren – verschleißfeste Oberflächen
Das Borieren ist ein thermochemisches Diffusionsverfahren zur Oberflächenhärtung, bei dem Bor in die Randschicht von Stählen eindiffundiert. Im Gegensatz zu klassischen Methoden wie dem Einsatzhärten oder Nitrieren entsteht hierbei eine extrem harte Boridschicht. Diese Schichten bieten einen unschlagbaren Schutz gegen abrasiven Verschleiß. Selbst bei hohen Temperaturen bleibt die Schutzwirkung stabil, während der Kern des Bauteils seine schockabsorbierende Zähigkeit behält.
2. Edelstahl härten – maximale Härte ohne Korrosionsverlust
Für austenitische Edelstähle und Nickelbasislegierungen nutzen wir unser patentiertes BORINOX®-Verfahren. Bei dieser thermochemischen Niedertemperatur-Behandlung diffundieren Atome in die Werkstoffoberfläche ein, ohne dass sich Chromcarbide oder -nitride bilden. Dadurch wird eine extreme Steigerung des Verschleißschutzes erreicht, während die materialspezifische Korrosionsbeständigkeit vollständig erhalten bleibt.
Warum die Wahl der richtigen Wärmebehandlung entscheidend ist
Jeder Werkstoff reagiert anders auf thermische Zyklen. Ohne das nötige Know-how im Bereich der Vakuum-Technologie und der Phasenumwandlung (wie der Entstehung von Martensit durch schnelle Abkühlung) droht maßlicher Verzug. Unser Ziel ist es, den Verzug durch optimierte Prozesskurven und modernste Atmosphären gegen Null zu minimieren.
| Verfahren | Primäres Ziel | Typische Werkstoffe |
| Borieren | Extremer abrasiver Verschleißschutz | Gusseisen, niedriglegierte Stähle, Werkzeugstähle, Edelstahl, Inconel, Kobalt-Chrom |
| Edelstahl härten | Verschleißschutz + Korrosionserhalt | Austenitische und martensitische, ferritische und Duplex-Edelstähle, Inconel |
Durch die präzise Steuerung von Parametern wie der Ofenatmosphäre, Diffusionstemperatur und Haltezeit verändern wir das Werkstoffgefüge so, dass nachfolgende Schritte wie das finale Bearbeiten der Werkstücke effizient und materialschonend durchgeführt werden. Unsere lückenlose Qualitätssicherung garantiert Ihnen dabei reproduzierbare Ergebnisse auf höchstem Niveau.
Unser Service: Beratung und Musterbehandlung für Ihr Projekt
Sie sind sich unsicher, welches Härte- oder Beschichtungsverfahren für Ihren spezifischen Werkstoff das beste Potenzial bietet? Bei BorTec überlassen wir nichts dem Zufall.
- Individuelle Werkstoffberatung: Unsere Experten analysieren Ihre Anwendung und die chemische Zusammensetzung Ihres Materials, um das technisch und wirtschaftlich beste Verfahren auszuwählen.
- Prüfung per Musterbauteil: Senden Sie uns einfach eine Probe oder ein Musterwerkstück vorab zu. In unserem eigenen metallografischen Labor führen wir Testbehandlungen durch.
- Präzise Validierung: Wir prüfen im Anschluss exakt, wie gut das Verfahren (z. B. BORINOX® oder BOROCOAT®) auf Ihrem Produkt funktioniert hat, und dokumentieren die Ergebnisse für Sie.
Nutzen Sie unsere über 25-jährige Anwendungserfahrung, um das perfekte Verhältnis aus Verschleißschutz und Korrosionsbeständigkeit für Ihre Komponenten zu erzielen.
Häufig gestellte Fragen zu Wärmebehandlung von Stahl
Was ist der Unterschied zwischen Borieren, Nitrieren und Einsatzhärten?
Beim Einsatzhärten wird die Randschicht mit Kohlenstoff angereichert, beim Nitrieren mit Stickstoff. Beide erhöhen die Härte. Das Borieren hingegen bildet eine intermetallische FeB- oder Fe2B-Schicht, die nochmals deutlich härter und verschleißfester ist als klassische Nitrier- oder Einsatzhärtungsschichten.
Warum ist das Härten im Vakuum vorteilhaft?
Vakuumwärmebehandlungen verhindern die Oxidation der Bauteiloberfläche. Da keine störenden Gase vorhanden sind, bleibt die Oberfläche blank. Zudem lässt sich der Prozess präzise steuern, was den thermischen Verzug minimiert und die Qualitätssicherung erleichtert.
Können alle Stähle gleich behandelt werden?
Nein. Die Auswahl des Verfahrens hängt stark von den chemischen Elementen der Stähle ab. Während sich einige Werkstoffe hervorragend für das Induktionshärten oder Ausscheidungshärten eignen, erfordern hochlegierte Qualitäten spezielle Zyklen im Vakuum, um das optimale Verhältnis aus Härte und Zähigkeit zu erreichen.
Bauteile nachhaltig schützen – fordern Sie unsere Expertise an
Optimieren Sie die Werkstoffeigenschaften Ihrer Komponenten noch heute. Egal ob Prototyp oder Großserie – unsere Experten in der Werkstofftechnik beraten Sie umfassend zur passenden Wärmebehandlung von Metallen oder Stahl und Oberflächenbeschichtung für Ihr Projekt.





