Abfüllanlage
Abfüllanlage

Edelstahl für Lebensmittel: Maximale Verschleißfestigkeit ohne Korrosionsverlust

Mit dem BORINOX®-Verfahren härten wir Edelstahl auf bis zu 1.500 HV. Schützen Sie Ihre Anlagenkomponenten mit unserem BORINOX®-Verfahren effektiv vor Verschleiß, Abrasion und Kaltverschweißen– bei Erhalt der Korrosionsbeständigkeit und FDA Lebensmittelkonformität.

  • Verschleiß bei Edelstahlarmaturen und Gewinden reduzieren.
  • 5x härter als der Basiswerkstoff – ideal für abrasive Belastungen.
  • Konform nach EU-Verordnung & FDA-Masterfile für den direkten Lebensmittelkontakt.
  • Keine Beschichtung: Absolute Maßhaltigkeit und kein Abplatz-Effekt.

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Maximale Standzeiten: gehärteter Edelstahl für die Lebensmittelindustrie

In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist die optische Beschaffenheit zweitrangig – hier zählt die funktionale Integrität unter Dauerlast. Während Legierungen wie AISI 304 (V2A) oder V4A (AISI 316) für die nötige chemische Beständigkeit sorgen, stoßen sie bei mechanischer Beanspruchung schnell an ihre Grenzen.

Die werkstofftechnische Anforderungen

  • Korrosionsschutz: Eine stabile Chrom-Oxidschicht schützt das Material vor Oxidation durch aggressive Medien und Pökelsalz.
  • Regulatorik & Sicherheit: Konformität gemäß EU-Verordnung, FDA-Masterfile und NSF-Zulassung ist für die Lebensmittelsicherheit zwingend erforderlich.
  • Hygiene-Standard: Glatte Oberflächen sind essenziell, um Keimen und Bakterien keinen Nährboden zu bieten.

Das kritische Defizit herkömmlicher Edelstähle

Trotz ihrer Korrosionsfestigkeit sind Standard-Edelstahlsorten mechanisch „weich“. Dies führt in der Lebensmittelverarbeitung zu massiven Problemen:

  • Verschleiß & Abrieb: Harte Partikel (z. B. Getreidesorten oder Teigwaren) verursachen vorzeitige Abrasion an Bauteilen.
  • Kaltverschweißen (Fressen): Bei Gleitflächen und Gewinden in der Rührtechnik fressen sich Komponenten fest – ein hohes Risiko für ungeplante Stillstände.
  • Hygiene-Risiko: Kratzer und raue Stellen durch Verschleiß begünstigen Mikroablagerungen und erschweren die rückstandsfreie Reinigung.

Unsere Lösung mit BORINOX®:

Wir kombinieren die exzellente Korrosionsbeständigkeit von V2A/V4A mit einer extremen Oberflächenhärte, um die Lebensdauer Ihrer Anlagen bei maximaler Hygiene zu sichern.

Lösungen

  • Waschbecken
    BORINOX®

    Härten von rostfreiem Stahl

BORINOX®: Maximale Härte ohne Risiko für die Lebensmittelsicherheit

Klassische Verfahren wie das Hartverchromen bergen in der Lebensmittelbranche ein kritisches Risiko: das Abplatzen von Schichten. Das Edelstahl Härten nach dem patentierten BORINOX®-Verfahren eliminiert diese Gefahr durch interstitielle Diffusion von Kohlenstoff und Stickstoff. Es entsteht keine spröde Beschichtung, sondern eine extrem harte Randzone direkt im Material.

BORINOX® schützt vor:

Kaltverschweißen

Bei metallischen Gleitpaarungen ohne Schmierung verbinden sich die Oberflächen unter Druck untrennbar miteinander („Fressen“). BORINOX® verändert die Adhäsionsneigung so stark, dass Gewinde und Führungen dauerhaft gängig bleiben.

Oberflächenzerrüttung

Wiederkehrende Druckspannungen führen zu Ermüdungsrissen und Materialausbrüchen (mechanisches Pitting). Durch die Erzeugung von Druckeigenspannungen in der Randzone steigert BORINOX® die Dauerfestigkeit und Widerstandsfähigkeit Ihrer Bauteile.

Breites Spektrum

Maximale Verschleißfestigkeit für austenitische Stähle, Duplexstahl, martensitischen oder ferritischen Stahl sowie Stahlguss. Bei ausscheidungshärtbaren Stählen (PH-Stähle wie 1.4542) ermöglicht das Verfahren zudem eine „Duo-Härtung“ (Kernfestigkeit durch Ausscheidung + Randhärte durch Diffusion). Auch Speziallegierungen wie Inconel®, PH-Stähle und Cobalt-Chrom-Legierungen werden zuverlässig gehärtet.

Kein Abplatzen möglich

Da BORINOX® eine Diffusionszone statt einer Beschichtung bildet, ist ein Abplatzen physikalisch ausgeschlossen – eine Grundvoraussetzung für die Lebensmittelsicherheit.

Abrasivem Verschleiß

Harte Partikel im Produktstrom (z. B. Getreide, Kristalle) ritzen die weiche Edelstahloberfläche auf. Unsere Härtung auf 1.500 HV minimiert den Materialabtrag und verlängert die Standzeiten massiv.

Voller Korrosionsschutz

Die Inox-Eigenschaften und die schützende Chrom-Oxidschicht bleiben vollständig erhalten.

Konstruktion und Hygiene auf höchstem Niveau

Die Funktionalität Ihrer Anlagen hängt von der Oberfläche ab. BORINOX® unterstützt moderne Hygienekonzepte durch absolute Präzision und chemische Beständigkeit.

Optimale Reinigung

Veredelungen wie eine Elektropolitur oder ein präziser Schliff begünstigen das Wasserabperlen und verhindern, dass aggressive Reiniger die Passivschicht angreifen.

Höchste Maßhaltigkeit

Dank der Niedrigtemperaturbehandlung bleiben kritische Maßangaben bei ASTM Rohr, Leitungsrohr oder komplexen Rührer-Geometrien exakt erhalten. Keine Nachbearbeitung notwendig.

Konstruktive Freiheit

Ob trichterförmig zulaufende Behälter, Rohrrahmenkonstruktion für Schüttgutwagen oder filigrane Lasertechnologien zur Markierung – das Verfahren ist konturtreu und prozesssicher.

Schluss mit Kaltverschweißen: Sichern Sie Ihre Produktion ab!

Festgefressene Gewinde und verschlissene Armaturen kosten Zeit und Geld. Unsere Experten analysieren Ihre spezifische Anwendung und zeigen Ihnen, wie Sie mit BORINOX® ungeplante Stillstände dauerhaft eliminieren.

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Unsere Edelstahl-Lösungen für die Lebensmittelindustrie

Pumpenkomponenten
Abfüllanlagen
Pumpenkomponenten

Werkstoff

Austenitischer Edelstahl (z. B. 1.4404 / AISI 316L)

BORINOX®

In der Fördertechnik sind Pumpe und Gehäuse oft einer kombinierten Belastung aus Korrosion und Abrasion ausgesetzt. Die BORINOX®-Behandlung härtet die Oberfläche von Förderschrauben und Impellern auf bis zu 1500 HV0,05. Dieser Schutz verlängert die Lebensdauer massiv, da das Material gegenüber feststoffreichen Medien resistent bleibt, ohne dass die Chrom-Oxidschicht oder die Korrosionsbeständigkeit beeinträchtigt wird.

Förderschraube
Abfüllanlagen

Werkstoff

Austenit / AISI 300er-Reihe

BORINOX®

In modernen Abfüllanlagen führen hochfrequente Bewegungen bei unzureichender Härte unweigerlich zu Fressen und Kaltverschweißen auf metallischen Gleitflächen. BORINOX® sorgt für eine diffusionsbasierte Oberflächenhärtung, die das Festfressen von Führungen, Ventilen und Gewinden effektiv unterbindet. Da das Verfahren keine Beschichtung ist, bleibt die Maßhaltigkeit der Bauteile für präzise Dosierprozesse vollständig erhalten.

Abfüllanlage

Vergleich der Oberflächenverfahren für rostfreien Stahl

Welches Verfahren sichert die Langlebigkeit Ihrer Lebensmittelanlagen?

KriteriumBORINOX® (Diffusionshärtung)Hartverchromen (Beschichtung)Nitrieren (Standard)
OberflächenhärteBis zu 1.500 HV (Extreme Verschleißfestigkeit)Ca. 800 – 1.000 HVCa. 1.000 – 1.200 HV
KorrosionsschutzVollständig erhalten (Chrom bleibt in Lösung)Gut (solange Schicht intakt)Stark reduziert (Chromnitridbildung)
AbplatzrisikoNull (Keine Schicht, da Diffusion)Hoch („Eierschaleneffekt“ möglich)Null (Diffusion)
MaßhaltigkeitExzellent (Kein messbarer Schichtauftrag)Gering (Maßänderung durch Schichtdicke)Mittel (Risiko durch Verzug)
LebensmittelrechtKonform (FDA-Masterfile vorhanden)Kritisch (Verschleißpartikel/Chrom VI)Unbedenklich
Vermeidung von FressenHervorragend (ideal für Gewinde/Armaturen)MittelGut

Warum BORINOX® für die Lebensmittelindustrie gewinnt:

  • Sicherheit vor Kontamination: Im Gegensatz zum Hartverchromen kann bei BORINOX® physikalisch nichts abplatzen. Es gibt keine spröde Schicht, die in die Lebensmittelcharge gelangen könnte.
  • Kein Kompromiss beim Korrosionsschutz: Im Gegensatz zum konventionellen Nitrieren, das die Korrosionsbeständigkeit durch Chrombindung massiv schwächt, bleibt die schützende Passivschicht bei einer Behandlung mit BORINOX® vollständig intakt und funktionsfähig.
  • Präzision: Da es sich um ein Niedrigtemperaturverfahren handelt, bleiben Passungen und feine Gewinde an Abfüllventilen exakt maßhaltig – eine Nachbearbeitung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen

Datenblatt

BORINOX®
Informationen zum Verfahren

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Technische Empfehlungen

BORINOX®
Hinweise für eine erfolgreiche Wärmebehandlung

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FAQ: Häufige Fragen zu Edelstahl für Lebensmittel

Welches Material ist lebensmittelrechtlich unbedenklich? 

Vorrangig werden austenitische Edelstahlsorten eingesetzt. Sie sind lebensmittelecht und bieten eine hohe Resistenz gegen Korrosion. Martensitische Stähle werden aufgrund ihrer höheren Grundhärte oft für Besteckset-Anwendungen oder Schneidwerkzeuge genutzt.

Warum ist Korrosionsbeständigkeit in der Lebensmittelindustrie so wichtig? 

Korrosion kann Partikel in den Produktstrom abgeben. Eine intakte Chrom-Oxidschicht schützt das Metallgefüge und verhindert die Verunreinigung der Lebensmittel.

Welche Rolle spielt die Legierung bei Wasserleitungen? 

Bei Wasserleitungen und im Geländerbau kommt oft AISI 304 zum Einsatz. Sobald jedoch Chloridionen oder Reinigungsmittel im Spiel sind, ist der Einsatz von V4A Edelstahl mit höherem Chromanteil und Molybdänzusatz ratsam.

Ist das BORINOX®-Verfahren sicher bei der Verwendung von Reinigungsmitteln (CIP/SIP)?

Ja, absolut. Da die Korrosionsbeständigkeit der austenitischen Stähle voll erhalten bleibt, sind behandelte Komponenten resistent gegen gängige CIP-Medien (Cleaning-in-Place) und SIP-Prozesse (Sterilization-in-Place). Die gehärtete Oberfläche verhindert zudem Mikrokratzer durch Reinigungsbürsten, in denen sich Bakterien festsetzen können.

Wie reagiert der gehärtete Edelstahl auf starke Temperaturschwankungen?

Die erzeugte Diffusionszone ist thermisch sehr stabil und unempfindlich gegenüber den typischen Temperaturwechseln in der Lebensmittelverarbeitung (z. B. Heißabfüllung oder Schockfrostung). Es besteht kein Risiko von Rissbildungen oder Delaminationen, da die thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Randzone und Kernmaterial optimal aufeinander abgestimmt sind.

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