BorTec verfahren für hervorragenden Korrosionsschutz
In der Armaturentechnik wird in vielen Einsatzbereichen hohe Ansprüche an die Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion gestellt. Rostfreier Stahl wird aus diesem Grund in der Armaturentechnik sehr häufig eingesetzt. Allerdings besitzen viele der eingesetzten Stähle wie etwa 1.4301 nur mäßige Eigenschaften, was die Härte und die daraus resultierenden Merkmale bezüglich Schutz gegenüber Abrasion, Erosion, Kavitation und Kaltverschweißen anbelangt. Eine Möglichkeit die Nachteile der verwendeten Materialien auszugleichen, und den Korrosionsschutz möglichst zu erhalten, stellen die BorTec Härteverfahren BOROCOAT® und NICKELCOAT® dar. Sie sind geeignet, Armaturen und Armaturenteile meist ohne Beeinträchtigung der Korrosionsbeständigkeit zu schützen.
Stahl härten für Ventilkomponenten
Ventile sind essenzielle Produkte im Armaturenbau die häufig unter Verschleiß leiden. Einlaß- und Auslaßventile sind hohen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt, oftmals verbunden mit zusätzlicher thermischer und chemischer Belastung. Je nach Einsatzgebiet sind die Ansprüche an den Korrosionsschutz besonders hoch.
Armaturen, die auf dem Meer eingesetzt werden, müssen auch chloridbedingten Angriffen, wie sie an der Seeluft unvermeidbar sind, standhalten. Die im Meerwasser enthaltenen Chloridionen greifen die Passivschichten des Stahls an und begünstigen Korrosionsprozesse. Neben den hohen Ansprüchen gegenüber Korrosionstabilität sind in Ventilen häufig Kavitationserscheinungen eine Ursache für Verschleiß. Hier hilft die Härtung des verwendeten Stahls, um Schäden durch kollabierende Dampfblasen zu vermeiden.
Weitere Produkte, die häufig mit dem BorTec Verfahren gehärtet werden sind etwa Ventilkugeln und deren metallische Dichtungen, Schieberplatten, Pumpengehäuse, Rotoren, Statoren und Aktuatoren. Sämtliche Produkte sind Aufgrund ihrer geringen Härte der verwendeten rostfreien Stähle besonders anfällig gegen Abrasionsverschleiß, Kavitation und Kaltverschweißen.